Der Schmalkaldische Bund

Projekte






Projekte zur Förderung des Museums Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden

Personell unterstützt der Verein kontinuierlich die Durchführung von Veranstaltungen wie:
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den alljährlich am ersten und zweiten Adventswochenende stattfindenden Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt

- museumspädagogische Arbeit
- Sommerfilmnächte im Schlosshof
- sowie Werbung für Ausstellungen und Veranstaltungen

Förderungen 2017

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Finanzierung von thematisch bedruckten Fahnen für die neue Dauerausstellung  "Der Schmalkaldische Bund - Der politische Arm der Reformation"

- Kinderprojekt für Kindergärten mit zw
ei Veranstaltungen am 29. Mai 2017, 9.00 Uhr bzw. 10.30 Uhr
Die kleine Prinzessin und die Zauberkraft der Musik
Verena Wolf - Märchen-Erzählerin / Peter Waldner – Spinett

Lottomittel für Ausstellung im Schloss
Am 28. Juni 2016 übergab der thüringer Innenminister Dr. Poppenhäger an die Vorsitzende des Fördervereins Freundeskreis Schloss Wilhelmsburg e.V., Frau Meuschke, Scheck über 2000,- €. Der Förderverein stellte den Antrag auf Fördermittel an das Ministerium für Inneres und Kommunales zum Objektankauf für die geplante Sonderausstellung „Das Instrument Luther – Der Reformator wird zum Heiligen“ im Museum Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden.
Martin Luther wandte sich gegen Heilgen- vor allem aber gegen Reliquienverehrung. Für den Reformator waren Reliquien „alles tot Ding“.
2017 jährt sich zum 500. Mal der Thesenanschlag Martin Luthers und damit der Beginn der Reformation. Martin Luther ist nunmehr selbst zur Reliquie und zum Werbeträger geworden. Sein Porträt prangt von Bonboneinwicklungen, Keksverpackungen, Bieretiketten oder Bade-Enten. In Lutherorten werden Strümpfe mit der Aufschrift „Hier stehe ich und kann nicht anders!““ verkauft. In einigen protestantischen Kirchen (bspw. Steinbach bei Bad Liebenstein) finden sich Stühle, die aus dem Holz von Luther-Eichen geschnitzt wurden. Diese Auflistung ließe sich problemlos ins Unendliche fortsetzen.
Der Förderverein Freundeskreis Schloss Wilhelmsburg e. V. beabsichtigt, die 2017 vom Museum Schloss Wilhelmsburg geplante Sonderausstellung
„Das Instrument Luther – Der Reformator wird zum Heiligen“ zu unterstützen. Die Sonderausstellung ist gleichzeitig als Wanderausstellung konzipiert. Die Sonderausstellung soll zunächst Luthers Einstellung zu Heiligen – und Reliquienverehrung aufzeigen. Anschließend die jeweiligen Reformationsjubiläen der Jahre 1617, 1717, 1817 und 1917 beleuchten. Der dritte Teil soll sich der oben geschilderten ‘Lutherverehrung‘ im Jahre 2017 zuwenden. Dazu ist es notwendig, entsprechende Luther-Werbeartikel und anderes anzukaufen. Die beantragten Lottomittel sollen für diesen Objektankauf genutzt werden.
Da der Träger des Museums Schloss Wilhelmsburg, der Zweckverband Kultur des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, bereits in sehr beträchtlichem Umfang die Neugestaltung der Dauerausstellung „Der Schmalkaldische Bund – Der politische Arm der Reformation“, die am 1. April 2017 eröffnet werden soll, finanziert, stehen für die oben genannte Sonderausstellung keine Mittel mehr zur Verfügung.
Der Objektankauf muss bis Ende des Jahres 2016 erfolgen, da eine museale Bearbeitung der Objekte für die Sonderausstellung erfolgen muss. Beabsichtigter Eröffnungstermin ist Pfingsten 2017.

Förderungen 2016:
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umfassende Werbung für Ausstellung Fatale Lust - Philipp zu Hessen und seine Doppelehe

Förderungen 2015:
- 20. September 2015
165. Konzert mit der Renaissance-Orgel
"I praise the tender Flower" - Ich preise die zarte Blüte
Vokalsolisten-Quartett consonanz a 4
an der Orgel Hartmut Haupt

- Anteilige Finanzierung der Redaktion von Texten für die Ausstellung:
Fatale Lust - Landgraf Philipp zu Hessen und seine Doppelehe und mediale Begleitung.
 
Dieses Projekt ist zu großer Zufriedenheit abgeschlossen:
Aufarbeitung historischer Zeitschriften aus den Beständen der Bibliothek des Museums Schloss Wilhelmsburg
Zum Bestand gehören insgesamt ca. 2000 Exemplare, davon befindet sich etwa die Hälfte in betrüblichem Zustand. Die Zeitschriften wurden im Zeitraum zwischen 1830 und 1945 auf säurehaltiges Zellulosepapier gedruckt. Das Papier trocknet aus und zerbröselt, die Fadenheftung löst sich auf.
Warum werden diese Zeitschriften aufbewahrt? Oft haben Autoren mit Archivmaterialien gearbeitet, die zum Beispiel den zweiten Weltkrieg nicht überstanden haben.
Die Neubindung: wird die Buchbinderin Katrin Bögel aus Leimbach bei Bad Salzungen übernehmen.

Insgesamt wird das Aufarbeiten der Zeitschriften einen langen Zeitraum beanspruchen.

 

Zur Sonderausstellung "experi nickel - Malen, Zeichnen, Experimentieren" finanzierte der Verein Einladungskarten. 

Förderungen 2014:

- In Angriff genommen wurde die Restaurierung von Zeitungen aus den Beständen der Museumsbibliothek durch die Buchbinderin Frau Bögel.

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Abschlusskonzert der Internationalen Konzertreihe auf der Renaissance-Orgel
28. September 2014, 17 Uhr - Tastenfreuden um 1600 mit Peter Waldner - Innsbruck/Orgel

- Finanzierung von Figurinen zur Gestaltung der Ausstellung Leben und Sterben im Dreißigjährigen Krieg

Diese beachtenswerte Ausstellung erhielt durch die Finanzierung von Figurinen eine anschauliche Bereicherung.

Förderunggen 2013:

22. September 2013, Sonntag 17 Uhr
Abschlusskonzert der Reihe auf der Renaissance-Orgel mit dem Duo Vimaris

19. Mai 2013, Pfingstsonntag 11 - 17 Uhr 

Kinderfest: Manege frei & Zauberei
Projekt zum Internationalen Museumstag 2013
Förderverein Freundeskreis Schloss Wilhelmsburg e.V.
Museen im Zweckverband Kultur
 - Manege frei - Mitmachzirkus mit großer Zirkusmanege und Zaubershow 
-  Bastelaktionen mit Ausmalbildern für die ganz Kleinen, verschiedene themenbezogene
   Bastelangebote für Kinder ab 6 Jahren: Zauberhüte, Tiermasken, 3D-Raubtiernummer, Clowns
- Schauschmieden von Nägeln (Neue Hütte)
- Schattentheater von Kolja Liebscher
- mittelalterliche Spiele (Museum Schloss Wilhelmsburg + Förderverein)
- Kutschfahrten

Förderungen 2012

- Abschluss der Orgelkonzertreihe 2012
mit der Flötistin Susanne Ehrhardt 
            aus Berlin und mit Matthias Grünert (Kantor an der Frauenkirche Dresden)
- Übernahme von Materialkosten für museumpädagogische Projekte
- Finanzierung / Unterstützung der Webseite von Museum Schloss Wilhelmsburg und Förderverein
Unterstützung beim Ankauf einer silbernen Zuckerdose -
2. Hälfte 18. Jahrhundert; Meister Georg Christian Schaften, seit 1755 Goldschmied in Schmalkalden, gestorben1772