Der Schmalkaldische Bund

Museumspädagogik



Museumspädagogik im Renaissance-Schloss Wilhelmsburg
Museum mit allen Sinnen


Museum muß nicht langweilig sein – es kann sogar viel Spaß machen, die Spuren vergangener Zeiten zu entdecken.
Neu!
Spielerische Entdeckungen für Kinder in der neuen Dauerausstellung „Der Schmalkaldische Bund – Der Beginn der Kirchenspaltung in Europa“
In der hochgelobten neuen Dauerausstellung im Museum Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden können sich auch Kinder in zahlreichen Animationsfilmen auf humorvolle und verständliche Weise mit großer Politik und theologischen Fragen des Reformationszeitalters bekanntmachen.
Im riesigen, begehbaren Stadtmodell führt Museumslöwe Kuno zu den einzelnen Stationen mit Aufgaben, Rätseln und Spielen.
Herzogin Elisabeth von Rochlitz, begleitet lebensgroß auf Monitoren durch die Ausstellung. Kinder können eine Geheimschrift erstellen oder entschlüsseln, um den versteckten Schatz zu finden. An der Vitrine mit den Kämpfern des osmanischen Reiches ist der Unterscheide zwischen den Figuren hinter Glas und auf einem Foto zuentdecken. Wenn es um die Versorgung während der Tagungen des Schmalkaldischen Bundes geht, sind Lebensmittel herauszufinden, die es im 16. Jahrhundert noch nicht gab. Auf einem großen Brettspiel können Kinder als Boten im Auftrag des Schmalkaldischen Bundes unterwegs sein und die Gefahren und Strapazen einer Reise im Reformationszeitalter kennenlernen. Gegenstände können erfühlt und ertastet werden, eine Reisekiste des 16. Jahrhunderts kann gepackt werden, Siegel sind auszuprobieren, alter und neuer Glaube können auf einer Waage verglichen werden. Weitere Such- und Geschicklichkeitsspiele und viele interessante Rätselaufgaben sind zu lösen.
Im Gästebuch schrieb ein neunjähriger Junge in Geheimschrift „Toll“
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Aktuelle Angebote zur

Unterrichtsbegleitung, Wandertagen, Klassenfahrten, Projekttagen und Exkursionen, auch Kindergeburtstagen.
Wir bieten spezielle Führungen:
Je nach Gegebenheit des Themas gibt es, die Möglichkeit selbst aktiv zu werden.
Jede Veranstaltung dauert mindestens 60 Minuten. Falls gewünscht können Themen kombiniert werden.
Auch Kreativangebote wie Gestalten mit Wolle und Filznadel, Arbeiten mit Gips oder Speckstein sowie Papierschöpfen und das Ausprobieren von Alten Spielen sind buchbar.
Natürlich gibt es auch zu aktuellen Sonderausstellungen altersgerechte Führungen.
Alle Themen werden der Altersstufe und Ihren Wünschen angepasst. Auch zu aktuellen Sonderausstellungen gibt es museumspädagogische Angebote.

Bitte wenden sie sich vor Ihrem Besuch möglichst frühzeitig an:
Museum Schloss Wilhelmsburg, Helgard Rutte 
Schlossberg 9, 98574 Schmalkalden
Fon: 03683 403186
Fax: 03683 601682
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Öffnungszeiten:
April - Oktober: Montag – Sonntag, 10.00 – 18.00 Uhr
November – Januar: Dienstag - Sonntag, 10.00 – 16.00 Uhr
(Bei Rücksprache auch außerhalb der genannten Zeiten)
Preis je Schulklasse:  20,- €

Neu:  
Spielt auf! – Tanzen auf Schloss Wilhelmsburg
Wie wurde im Mittelalter und in der Renaissance getanzt? Was tanzten die Bauern, was die Adligen? Und wie groß sind die Unterschiede zur heutigen Zeit? Das und mehr erfahren wir hier. Natürlich probieren wir auch einige historische Tänze selber aus und lassen uns in die Welt der Schlösser und Ballsäle entführen. Wer wollte nicht schon mal ein Prinz oder eine Prinzessin sein und durch einen historischen Ballsaal tanzen?

Auf Luthers Spuren
Der Schmalkaldische Bund – Der Beginn der Kirchenspaltung in Europa
In dieser außergewöhnliche Ausstellung führt Herzogin Elisabeth von Rochlitz auf großen Monitoren im begehbaren Stadtmodell Schmalkaldens. Luther und die Reformation sind nicht vom Himmel gefallen. Der Weg der Reformation in der Europäischen & Schmalkalder Geschichte, Martin Luthers Anwesenheit in Schmalkalden und seine Schmalkaldischen Artikel werden in den Blickpunkt gerückt. I

Kleine Prinzen habens schwer
Beim kindgerechten Schlossrundgang vom Keller über die Küche bis zu den Festsälen gibt es Vieles zu entdecken. Das Leben der Kinder am Hofe spielt dabei eine besondere Rolle..

Dem Küchenchef in die Pfanne geschaut

Wie ging es in der Schlossküche bei Festlichkeiten zu? Was wurde gegessen? Wie wurde gewürzt? Wer hatte was in der Schlossküche zu tun?.....
Wer arbeitete in der Küche? Wie wurde das Schloss mit Nahrungsmitteln versorgt? Wie wurden die Speisen zubereitet und wie wurde gewürzt? Wertvolle Gewürze wurden verwendet, wir riechen und schmecken.
Bei günstiger Witterung besuchen wir auch den Schlossgarten, in dem Zierpflanzen, aber auch Kräuter und Nutzpflanzen angebaut werden.

Sehen - Riechen - Schmecken / Pflanzen im Terrassengarten

Wer hat den Schlossgarten angelegt? Welche Pflanzen wuchsen im Lust- und KüchengartenNach der Fertigstellung des Schlosses ließ Landgraf Moritz den Schlossgarten in Terrassen anlegen. Im Garten wurden Bäume, Sträucher, Zierpflanzen und Kräuter, die Gewürz- und auch Heilpflanzen, angebaut.
Im Schlossgarten wachsen Pflanzen, die nicht nur schön sondern auch nützlich sind.
Im Schlossgarten können wir einige davon, die heute noch als Gewürze wie auch als Heilpflanzen genutzt werden kennenlernen.

Die Schlosskirche

Eine ganz besondere evangelische Kirche und die Renaissance-Orgel
1525 hatte Landgraf Philipp zu Hessen als einer der ersten protestantischen Fürsten Deutschlands die Reformation in Schmalkalden eingeführt. Sein Sohn Landgraf Wilhelm IV. stellt mit seiner neuen Schlosskirche dieses sein Glaubensbekenntnis vor. Mit der Anordnung von Altar, Kanzel und Orgel ist sie eine protestantische Kirche, Ein besonderes Ausstattungsstück ist die Renaissance-Orgel, die in Martin Luthers Sinn von der Bedeutung der Musik im Gottesdienst zeugt.
Wie hat Landgraf Moritz die Schlosskirche genutzt? Was veränderte sich als er zum reformierten Glauben überging? Was passiert heute in diesem prächtigen Raum? Wie klingt die mehr als 400jährige Orgel der Schlosskirche, eine der ältesten spielbaren Orgeln in Europa? Die Vorstellung der Orgel rundet den Besuch der Kirche ab.

Schreiben wie in alter Zeit (
1. -4. Klasse)
Es geht um alte wunderbare Bücher und darum wie zu Urgroßmutters Zeiten geschrieben wurde.
Die am sorgfältigsten hergestellten und am schönsten verzierten Bücher entstanden unter den Händen der Mönche in den Klöstern. Zum Schreiben lernen und für schnelle Notizen wurden noch lange Zeit Schiefertafeln verwendet. Wie fühlt es sich an mit Griffel auf der Schiefertafel oder mit Gänsefeder zu schreiben?
Für 1./2. Klasse können wir auch die eigenen Initialen gestalten.

Sagen oder Märchen? - nicht nur zur Weihnachtszeit
In stimmungsvoller Runde werden Sagen oder Märchen gelesen über die wir „philosophieren“.
Sagen erzählen aus früheren Zeiten, verbinden Fantasie und Wirklichkeit.
Ausgehend von Sagen, die mit dem Schloss bzw. seinen Bewohnern zu tun haben, wollen wir den Wahrheitsgehalt prüfen. Wir sprechen von der Zeit, in der Sagen entstanden sind, hören vom höfischen Leben aber auch vom Leben der einfachen Leute, von ihren Sorgen, Nöten und Wünschen.
Warum wurden Sagen oder auch Märchen schon vor langer Zeit erzählt? 

Rätsel der Schrift - Einblicke in die Schreibwerkstatt - ab 5. Klasse
Wir hören von der Entwicklung des Schreibens, lernen prächtige Bücher kennen, erfahren wie sie entstanden. Die am sorgfältigsten hergestellten und wertvollsten Bücher entstanden unter den Händen der Mönche in den Klöstern. Diese Handschriften wurden mit kunstvoll gemalten Initialen und Bildern in leuchtenden kostbaren Farben ausgestattet. Mit der Entwicklung der Städte gab es auch außerhalb der Klöster Schreibwerkstätten und Schulen. Wie fühlt es sich an mit der Gänsefeder zu schreiben? Wir schreiben in der Kurrentschrift-Kursiv. Wo kommen eigentlich die Schriften im Computer her?

Schloss Wilhelmsburg – ein Juwel der Renaissance, Epoche & Stilkunde
Schloss Wilhelmsburg ist ein Gesamtkunstwerk. Mit dem Schlossneubau 1585-90 stellte der hessische Landgraf Wilhelm IV. die neuen Machtverhältnisse und seine Ansprüche klar. Mit seiner Nebenresidenz präsentiert sich der Renaissance-Fürste. Wie wurde die Wilhelmsburg genutzt? Wo präsentiert sich Wilhelm IV. selbst? Auf welche besondere Art wurde dasw Schloss ausgeschmückt? Was können die Dekorationen über frühere Zeiten erzählen? Wilhelms Sohn Moritz, der „Gelehrte“, war erstaunlich vielseitig und wollte das Bildungsgut der Antike für Kultur, Erziehung und Feste am Hofe lebendig werden lassen. Wie sahen die Festlichkeiten am Hofe aus? 



Die IWEIN-Malereien - Ludowingische Spuren in Schmalkalden

Wie kam das Epos Iwein nach Schmalkalden? - Einblicke in die Welt des Mittelalters.
War das Mittelalter wirklich das „Dark Age“, wie es oft so bezeichnet wird?
Wie können wir uns die mittelalterlichen Stadt damals vorstellen?
Die Thüringer Landgrafen, die Ludowinger, waren im 12. und 13. Jahrhundert einflussreich, bis über den Thüringer Wald nach Schmalkalden.
Die Thüringer Landgrafen waren Mäzene der Kunst, sodass es nicht verwunderlich ist, dass damals der neu errichtete Beamtensitz zu Schmalkalden (heute Hessenhof) mit Wandmalereien ausgestattet wurde. Der Artusstoff war gerade modern, Hartmann von Aue hatte das Thema „Iwein“ aufgegriffen. Ein Maler im Gefolges der Thüringer Landgrafen führte den Auftrag aus. Das Epos wird vorgestellt und in diesem Zusammenhang die höfische Kultur im Mittelalter. - Ein 800 Jahre alter Comic.
Von diesem Gebäude am Neumarkt aus verabschiedete 1227 Elisabeth von Thüringen ihren Gemahl bevor er in den Kreuzzug zog.Wie kam das Epos Iwein nach Schmalkalden? - Einblicke in die Welt des Mittelalters.

Do you speak English?
What about a guided tour through the castle Wilhelmsburg?
In einer englischen Führung werden das bedeutende Renaissancebauwerk und die Reformation in Schmalklden vorgestellt.