Der Schmalkaldische Bund

Veranstaltungen

165. Konzert mit der Renaissance-Orgel
Sonntag, 20. September 2015, 17:00
"I praise the tender Flower" - Ich besinge die zarte Büte
Vokalsolisten-Quartett - consonanz à 4
Hartmut Haupt - Renaissance-Orgel

Das Ensemble consonanz à 4 mit den Solisten Wiltrud de Vries/Sopran, Annette Gutjahr/Mezzosopran, Bernhard Scheffel/Tenor, Allan Parkes/Bass besingt die vielseitige, 
üppige und schöne Natur mit Kompositionen von u.a. Elgar, Finzi, Dyson, Hindemith und Mendelssohn. 
Sie singen vierstimmig, die Frage nach der Chorleitung beantworten sie unisono: „Einen Chef gibt's nicht bei uns." Das a-cappella Quartett consonanz à 4 strahlt nicht 
nur im Konzert Harmonie aus, sondern auch während der Proben. Die zwei Berufssängerinnen und die zwei Berufssänger sind so etwas wie der klingende Beweis für die Tatsache, dass Frohsinn und seriöse Arbeit sich nicht widersprechen, sondern einander beflügeln können. Der Name consonanz ist Programm: In intensiver Probenarbeit und gereifter Konzerterfahrung hat sich das Quartett zu einem harmonischen Klangkörper entwickelt. 
Consonanz à 4 hat sich der Romantik verschrieben. Sowohl das weltliche als auch das geistliche Repertoire des Quartetts ist vor allem in dieser Epoche angesiedelt, deren Klangideal von Tonfülle, Wärme und Dynamik besonders reizt. Wiltrud de Vries (Sopran), Annette Gutjahr (Mezzosopran), Bernhard Scheffel (Tenor) und Allan Parkes (Bass) sind durchweg vorzüglich ausgebildete Sängerinnen und Sänger, die mit ihren Stimmen vom zartesten „pianissimo possibile" bis zum „fortississimo" geradezu spielerisch umgehen. 
„Wir sind unser eigenes Instrument", nennt das Mezzosopranistin Annette Gutjahr. Ohne Probleme füllen die Vier große (Kirchen-)Räume mit ihrer Stimmkraft. Die oft für vierstimmigen Chor geschriebenen Werke bewältigt Consonanz à 4 mit Bravour. 

In Korrespondenz zu den Sängern musiziert Hartmut Haupt auf der Renaissance-Orgel. 
In Bonn geboren und von Jugend an durch ein kunstförderndes Elternhaus angeregt, begann Hartmut Haupt schon frühzeitig seine musikalische Ausbildung. Nach dem Studiumder Physik und anschließender Industrietätigkeit schloß er seine kirchenmusikalische Ausbildung an der Hochschule «Franz Liszt», Weimar (Prof. Joh. Ernst Köhler) mit dem Staatsexamen Stufe A ab. Seither ist Hartmut Haupt als Organist, Orgeldenkmalpfleger, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler tätig. Seine Arbeiten über das Orgelschaffen Max Regers, die Forschung und Vortragstätigkeit über die Thüringer Orgellandschaft, die Herausgabe von Orgelliteratur, sowie die Mitarbeit an Orgelneubauprojekten seien u.a. genannt. Seine Mitwirkung und Initiative als Orgelsachverständiger der Denkmalpflege in Thüringen bei Restaurierung historischer Orgeln ist breit gefächert und erfolgreich. Hartmut Haupt ist aber vor allem als Interpret bekannt geworden. Seit 1988 ist er Organist und Kustos der unter seiner Mitwirkung neu erbauten Konzertorgel im Jenaer Volkshaus.
Eine Vielzahl von Konzerten im In- und Ausland stehen in seinem Tätigkeitsspiegel. Gastspielreisen führten ihn in zahlreiche Europäische Länder, aber auch nach Rußland und Nordamerika. Als Solist und im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten erstreckt sich sein Repertoire von alter Orgelmusik bis zur zeitgenössischen Orgelliteratur, wobei ein Schwerpunkt die Erarbeitung und Interpretation des Regerschen Orgelschaffens darstellt. 
Abgerundet wird ein künstlerisches Wirken durch zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen, aber auch durch Konzertreihen, die er im Thüringer Raum betreut, wie z.B. Schloss- oder Dorfkonzerte. Künstlerische Zusammenarbeit mit der Jenaer Philharmonie. Hartmut Haupt ist Gründungsmitglied und Organisator der "Max-Reger-Vereinigung Jena-Thüringen e.V."